Univ. Prof. Dr. med. Stefan Zeuzem

Name: Stefan Zeuzem

Funktion: Direktor der Medizinischen Klinik 1

Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Endokrinologie, Internistische Intensivmedizin

Besondere Expertise (klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte)

 

Die Medizinische Klinik 1 ist Schwerpunktklinik für Gastroenterologie und Hepatologie, Pneumologie und Allergologie, Endokrinologie und Diabetologie sowie Ernährungsmedizin. Neben diesem umfassenden Angebot an medizinischer Facharztversorgung bietet die Klinik verschiedene Spezialambulanzen zu komplexen Erkrankungen an, wie zum Beispiel für akute und chronische Lebererkrankungen und Tumorerkrankungen der inneren Organe. Patienten mit Krebserkrankungen der Lunge, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse oder des Magen-Darm-Traktes finden hier auf sie zugeschnittene Behandlungskonzepte und eine diagnostische Rundumversorgung auf dem aktuellen Stand der Medizin.

Ausbildung

1978 - 1985                Studium der Humanmedizin an der

                                       ·   Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a.M.,

                                      ·   School of Clinical Medicine der Universität Cambridge, England

                                      ·   Medical School der Universität Newcastle upon Tyne, England

30. April 1985             Ärztliche Prüfung (sehr gut)

11. September 1986   Promotion ("summa cum laude")

                                   Thema der Dissertation: "Sulfatiertes Insulin: Rezeptorbindung und                                 metabolische Effekte eines für Insulinpumpen geeigneten chemisch                                   modifizierten Insulins"

Beruflicher Werdegang

6. Mai 1985                Approbation als Arzt

1985 - 1986                Ableistung des Wehrdienstes als Stabsarzt im Bundeswehrkrankenhaus                          Gießen, Abteilung für Innere Medizin

1986 - 1987                wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung Endokrinologie, Zentrum  der Inneren Medizin, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M., bei Prof. Dr. K. Schöffling

1987 - 1990                wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung Gastroenterologie, Zentrum der Inneren Medizin, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M., bei Prof. Dr. W.F. Caspary

1990 - 1991                Ausbildungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der                            Abteilung Physiologie des Max-Planck-Instituts für Biophysik (Direktor                                Prof. Dr. K.J. Ullrich, Arbeitsgruppe Prof. Dr. I. Schulz)

1991 - 2002                wissenschaftlicher Angestellter im Zentrum der Inneren Medizin,                                     Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.,                                       Direktor der Klinik: Prof. Dr. W.F. Caspary

3. Juni 1992                Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin

3. Dezember 1992      Habilitation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für das Fach Innere Medizin. Thema der Habilitationsschrift: "Niedermolekulare Guanosintriphosphat-bindende Proteine der ras Proto-Onkogen Familie in exokrinen Pankreaszellen"

4. Februar 1993          Verleihung der akademischen Bezeichnung "Privatdozent"

1993                           Forschungsaufenthalt am Howard Hughes Medical Institute, Boyer                                  Center of Molecular Medicine, Yale University Medical School,                                        New Haven, USA, bei Prof. Dr. R. Jahn

1. Oktober 1993         Ernennung zum Oberarzt des Zentrums der Inneren Medizin

1993 - 1995                Mitglied des Klinikumsvorstands der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M., als Vertreter der wiss. Mitarbeiter

9. Februar 1994          Erwerb der Schwerpunktsbezeichnung "Gastroenterologie"

24. März 1998            Verleihung der Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor"

1999 - 2002                Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik II und Vertreter des Direktors der Klinik, Herrn Prof. Dr. W.F. Caspary

1999 - 2002                Geschäftsführender Oberarzt des Zentrums der Inneren Medizin

21. April 1999             Erwerb der fakultativen Weiterbildung "Spezielle Internistische Intensivmedizin"

20. Juli 2000               Erwerb der Fachkunde "Laboruntersuchungen im Gebiet Innere Medizin"

19. Dezember 2001    Ruf auf den Lehrstuhl für Innere Medizin (C4) mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Universität des Saarlandes

27. März 2002            Erwerb der Schwerpunktsbezeichnung "Endokrinologie"

1. Juli 2002                 Ernennung zum Universitätsprofessor (C4) und Bestellung zum Direktor der Medizinischen Klinik II der Universitätskliniken des Saarlandes

seit 2002                     Weiterbildungsbefugnis für das Gebiet der "Inneren Medizin" und den Schwerpunkt "Gastroenterologie"

2003 - 2008                 Scientific Partner in den Bereichen "Bioinformatics", "Clinic and Surveillance" and "Clinical Virology" im "European Network of Excellence on antiviral drug resistance (VIRGIL)" innerhalb des 6. EU-Rahmenprogramms "Life Sciences, Genomics, and Biotechnology for Health"

3. Dezember 2004      Bewilligung der Klinischen Forschergruppe "Mechanismen der Resistenzentwicklung und Optimierung antiviraler Strategien bei Hepatitis C Virusinfektion unter Einbeziehung integrativer Modelle der Biomathematik und Biomathematik" durch die Deutsche Forschungs-gemeinschaft (Sprecher: Prof. Dr. S. Zeuzem)

Jan. – Dez. 2006          Geschäftsführender Direktor der Medizinischen Kliniken und Polikliniken

9. März 2006               Ruf auf den Lehrstuhl für Innere Medizin (W3) mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Hepatologie an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt a.M.

1. Januar 2007            Ernennung zum Universitätsprofessor und Bestellung zum Direktor der Medizinischen Klinik 1 des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

2007 - 2013                Sprecher des BMBF-Clusters "Host and viral determinants for susceptibility and resistance to hepatitis C virus infection"

31. März 2008            Bewilligung des Fortsetzungsantrags für die Klinische Forschergruppe "Mechanismen der Resistenzentwicklung und Optimierung antiviraler Strategien bei Hepatitis C Virusinfektion unter Einbeziehung integrativer Modelle der Biomathematik und Biomathematik" durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Sprecher: Prof. Dr. S. Zeuzem)

seit 1. Juli 2011           Geschäftsführender Direktor des Zentrums Innere Medizin

Herausgeber von Fachzeitschriften

seit 2002                     Section-Editor (Leber) der Zeitschrift für Gastroenterologie

2010 - 2014                Associate Editor Journal of Hepatology

seit 2010                     Advisory Board Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology

seit 2012                     Schriftleitung Der Gastroenterologe

seit 1. Juli 2016           Associate Editor Gastroenterology

ab 1. Juli 2019            Co-Editor Journal of Hepatology

 

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Mitgliedschaft und Mitarbeit in wissenschaftlichen Gesellschaften und Gremien

Deutschland

1999 - 2002                Mitglied der Ethik-Kommission des Fachbereichs Humanmedizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität

2002 - 2006                Vorsitzender der Gastroenterologischen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz/Saarland (GARPS)

2004 -2009                 Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

2004 -2010                 Mitglied im Senats- und Bewilligungsausschuß für die Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft

2009 - 2012                Mitglied im Senatsausschuß für Klinische Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

2009 - 2015                Vorstand (Leitlinien) der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Seit 2010                    Mitglied des Forschungsausschusses der Medizinischen Fakultät

2016 – 2018               Mitglied des Forschungsrats der Goethe-Universität Frankfurt

2010 - 2016                Mitglied des Wissenschaftsrats (Berufung durch Bundespräsident Köhler 2010 und Bundespräsident Gauck 2013)

seit 2010                     Mitglied des Medizinausschuss des Wissenschaftsrats

2019                           Kongresspräsident der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Wissenschaftliche Auszeichnungen

28. Mai 1987              Förderpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft

3. Juni 1993                Preis der Dr. Paul und Cilli Weill-Stiftung für den wissenschaftlichen