Forschungsinhalte

Liebe Besucher, herzlich willkommen auf unserer Website! Wir sind eine tatkräftige Forschungsgruppe, die sich mit der Entwicklung der Plazenta, den Auswirkungen von Adipositas auf verschiedene Krankheiten und mit mitotischen Regulatoren befasst.

 

Die humane Plazenta entsteht durch hoch invasive Prozesse. Die unzureichende Invasivität der Trophoblasten ist mit einem weiten Spektrum an Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie verbunden. Präeklampsie ist definiert als neu auftretende Hypertonie in Verbindung mit Proteinurie oder einer anderen Endorganschädigung, die gleichzeitig nach der 20. Schwangerschaftswoche auftreten. Es stellt die häufigste Ursache für maternale und perinatale Mortalität sowie Morbidität dar und ist eine Folge verschiedener pathophysiologischer Prozesse, die mit maternaler Endotheldysfunktion und systemischer Inflammation verbunden sind. Insbesondere die spät einsetzende Form der Präeklampsie wird mit maternalen Risikofaktoren wie Adipositas in Verbindung gebracht.

Brustkrebs ist die am häufigsten vorkommende Krebsart bei Frauen und ihre häufigste krebsbedingte Todesursache. Er entsteht aufgrund von deregulierten Signalwegen in den Brust-Epithelzellen, die durch genetische Mutationen oder epigenetische Modifikationen verändert sind. Da die Mikroumgebung der Brust hauptsächlich aus Fettgewebe besteht, ist es allgemein anerkannt, dass Adipositas mit einem erhöhten Risiko für aggressiveren Brustkrebs und einem verringerten Überleben der Patientinnen verbunden ist.

 

Abb. 1: Illustratives Schema der Gemeinsamkeiten von Schwangerschaft und Tumorentstehung. Sowohl Trophoblasten als auch Tumorzellen sind potent in Bezug auf Invasion, Trans-Differenzierung und Immunmodulation (mittleres und rechtes Bild). Ein Mangel an Trophoblasten-Invasion führt zu einer fehlerhaften Plazenta-Implantation und einer unzureichenden maternalen Spiralarterien-Umwandlung, den Mer