Schilddrüsendiagnostik und -therapie bilden einen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt.

In der universitären Schilddrüsenambulanz besteht Zugang zum gesamten Spektrum diagnostischer Maßnahmen zur Erkennung und näheren Einordnung von Schilddrüsenveränderungen. Ausgehend von einer umfassenden Eingangsuntersuchung erfolgt die Beratung zur geeigneten Behandlung. Diese kann je nach Befund medikamentös, mittels Radiojodtherapie auf unserer nuklearmedizinischen Therapiestation, mithilfe lokal-ablativer Verfahren oder chirurgisch erfolgen.

Um in jedem Einzelfall einen maßgeschneiderten Therapieansatz mit hoher Expertise zu ermöglichen, besteht eine enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen innerhalb der Schilddrüsenmedizin. Zahlreiche innovative Behandlungsmethoden zur lokalen Therapie, zu denen auch die Thermoablation und perkutane Ethanolinstillation zählen, stehen so zur möglichst individuellen Behandlung zur Verfügung.

Behandlungsfelder:

  • Schilddrüsenfunktionsstörungen: Schilddrüsenüberfunktion und -unterfunktion
  • Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, u. a. Morbus Basedow, Hashimoto-Erkrankung
  • Schilddrüsenautonomie (heiße Knoten)
  • Knotige Veränderungen der Schilddrüse, vergrößerte Schilddrüse oder Schilddrüsenzysten.
  • Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom) als Teil des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) mit regelmäßigen Expertenkonferenzen.
  • Entzündliche Veränderungen der Schilddrüse, u. a. Thyreoiditis de Quervain
  • Kontrolle nach erfolgter Radiojodtherapie oder Schilddrüsenchirurgie
  • Schilddrüsendiagnostik während der Schwangerschaft