Atemtherapie

Atemtherapie unterscheidet zwischen der Therapie der Atmung (= klinische Atemtherapie) und der Therapie mit dem Atem (= Atemtherapie als Selbsterfahrung/Selbsthilfe).
Die klinische Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd. Die Atemtherapie hat als hauptsächliche Ziele die folgenden:

1.    Pneumonieprophylaxe
2.    Sekretlösung und -transport
3.    Verbesserung der Vitalkapazität
4.    Stabilisierung des Normotonus von Haut, Bindegewebe und Muskulatur des Rumpfes
5.    Erleichterung der Atemarbeit und Verbesserung der Entspannungsfähigkeit


Wirkung

Eine effektive Atemtherapie soll zum Abbau atemhemmender Widerstände, Abbau von Fehlatembewegungsformen, zur Sekretlösung, zur Ventilationssteigerung, zur Kräftigung der Atemmuskulatur und zu einer allgemeinen Leistungssteigerung beitragen.

Atemtherapie findet Anwendung

•    Präoperativ zur Verbesserung der Lungenfunktion
•    Prophylaktisch in allen Fachbereichen
•  Therapeutisch bei obstruktiven und restriktiven Lungenerkrankungen und vegetativen Funktionsstörungen